Sklls – hilft Dir Deine Ziele zu erreichen

Hallo Marina, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst! Bitte stelle uns Euer Startup Sklls doch in ein paar Sätzen kurz vor:

Hi, wir sind Sklls. Wir bieten Produkte, die es Menschen ermöglichen, sich frei zu entfalten und nicht in Routinen und den eigenen Grenzen stecken zu bleiben. Wir helfen dabei, selbstständig Ziele zu erreichen und einen neuen Weg zu gehen.

Dafür entwickelten wir unsere Web-App und virtuellen Coach Sally und vertreiben ihn an Unternehmen und Young Professionals.

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Vielleicht noch kurz ein paar Worte zu Dir ?

Ich bin Marina, eine der drei GründerInnne von Sklls. Ich bin Psychologin und habe bereits in meinem vorherigen Job bei einer Unternehmensberatung in Konstanz daran gearbeitet, nachhaltige Personalarbeit und die Chancen der Digitalisierung zu vereinen.

Meine MitgründerInnen Heinrich & Verena habe ich im Studium an der Uni Konstanz kennengelernt. Verena ist ebenfalls Psychologin. Sie kennt als ehemalige Personalreferentin die Probleme und Bedürfnisse unserer KundInnen. Heinrich ist Ökonom und leidenschaftlicher Techi. Er ermöglicht – wie in seinem vorherigen Job in einem Münchner Start-up – die technische Umsetzung unserer Ideen.

Uns eint die Vision, das wertvolle Instrument des Coachings jedem zugänglich zu machen; schon Jahre, bevor wir Sklls gegründet haben.

Marina Eckert Portrait - Sklls - hilft Dir Deine Ziele zu erreichen

Wie ist die Idee zu Sklls entstanden ?

Gegen Ende unserer gemeinsamen Hochschulzeit hatten viele unserer Kommilitonen mit den Herausforderungen des Berufseinstiegs zu kämpfen. Dies führte zu Misserfolgen, emotionalem Stress und bei einigen auch zur Eigenkündigung. Wir merkten schnell, dass wir sie mit unserem erlernten psychologischen Wissen unterstützen konnten: Durch klassisches Coaching, das ihnen im Job jedoch nicht zur Verfügung stand, weil es einfach zu teuer ist.

Wie wollt ihr dieses Problem lösen ?

Seither haben wir das Ziel, gemeinsam mit Unternehmen allen Mitarbeitern Zugang zu Coaching zu ermöglichen. Auch jenen, die normalerweise keinen Coach zur Verfügung gestellt bekommen. Wir tun das, durch unseren voll-digitalisierten Coach Sally.

Sally ist eine Web-App. Sie unterstützt dabei, sich auf Neues vorzubereiten und das eigene Handeln – Erfolge sowie Herausforderungen – zu reflektieren. Dabei führt Sally ihre UserInnen in einem schriftlichen Dialog durch von ihnen individuell benannte Themen. Coachings zu vorab definierten Themen unterstützen die Entwicklung gezielt. Sally ist jederzeit und überall für Ihre MitarbeiterInnen da, weil sie vollkommen digitalisiert und über jedes Endgerät abrufbar ist. Dafür wurde Sally mit dem HR Innovation Award ausgezeichnet.

Wer wissen möchte, wie Sally agiert, kann unseren kostenlosen Karrierecheck machen, in dessen Verlauf er/sie seinen nächsten Karriereschritt reflektiert und einen individuellen Entwicklungsplan hierfür entwickelt: https://sklls.de/bist-du-fit-fuer-deine-karriere

Wie würdest Du Deiner Großmutter Sklls erklären ?

Wir helfen Menschen, genau darüber nachzudenken und das zu lernen, was relevant für sie ist. Dafür haben wir eine Software entwickelt.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Natürlich, es ist wichtig, sich Feedback von KundInnen zu Herzen zu nehmen und so den richtigen Fit des Produkts zu finden. Wir haben mit der Zeit immer mehr Unterstützungsnagebote in Sally vereint und führen den User/die Userin nun deutlich stärker als früher. Zudem bieten wir seit diesem Sommer auch die Möglichkeit an, Sally in Form einer Einzellizenz direkt online zu bestellen.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Sally gibt es als named-User Lizenz zu kaufen. Wir empfehlen eine mindestens 6-monatige Nutzung, in dessen Verlauf der/die UserIn die wichtigsten Themen der Selbst- und Menschenführung reflektiert & entwickelt. Diese Lernreise kann als Einzellizenz erworben werden, auch von Unternehmen. Die nehme Sally dann in ihren Weiterbildungskatalog auf und bieten zusätzlich den kostenlosen Karrierecheck (https://sklls.de/bist-du-fit-fuer-deine-karriere) an, sodass ihre MitarbeiterInnen Sally vorab ausprobieren können. Oder sie integrieren Sally in bestehende Personalentwicklungsprogramme, um diese ganzheitlich zu unterstützen.

Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

Wir betreiben ein Büro in Konstanz und eines in Freiburg mit insgesamt drei GründerInnen und vier MitarbeiterInnen.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Einiges, da wir natürlich Vieles zum ersten Mal getan haben. Ich fürchte als inhaltlich getrieben GründerInnen haben wir beispielsweise zu Beginn das Thema Vertrieb unterschätzt.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Den Vertrieb höher zu priorisieren. Bei uns macht jede/r GründerIn Vertrieb. Das haben wir erkannt und konnten es angehen, indem wir regelmäßig reflektiert haben, jeder mit Sally und anschließend gemeinsam im Team und uns die entsprechenden Skills kontinuierlich angeeignet haben.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Wir sind dran geblieben und haben zusammengehalten. Das schöne im Team ist, dass Erfolge und Misserfolge oft asynchron passieren, sodass immer jemand dabei ist, der die anderen beiden mit Hochziehen kann.

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Begonnen haben wir mit dem EXIST Gründerstipendium, bei den uns die Universität Konstanz unterstützt hat.

Anschließend erhielten wir staatlich geförderte Wandeldahrlehen des Landes Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Gründerzentrum InnoWerft aus Walldorf: pre-seed & pro-tect.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate?

Wir wollen Sally noch viel mehr Menschen zur Verfügung stellen. Zudem planen wir eine weitere Investitionsrunde gegen Ende des Jahres.

Vielen Dank für das Interview.

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