kinastic – Deine Geräte. Deine Übungen. Deine Trainings­philosophie in einer App

Hallo Michael, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei kinastic kurz vor:

Ich bin Michael, 28 Jahre alt, Co-Founder und CEO bei kinastic AG. Vor vier Jahren habe ich mich mit zwei Freunden selbstständig gemacht und mit kinastic eine Plattform geschaffen, die Fitness Coaches den Alltag und Athleten das Training erleichtert. Unser vierköpfiges und buntdurchmischtes Team besteht aus José, the Brain, Andreas, the Force, Nora, the Voice und mir, the Man of Action.

Welches Problem wollt Ihr mit kinastic lösen ?

Wir kennen es alle: Besonders nach Silvester nehmen wir uns vor, dieses Jahr nun aber wirklich mehr Sport zu treiben und treten einem Fitnessstudio bei. Nach der anfänglichen Motivation werden die Trainings aber schon bald weniger und weniger, bis man irgendwann gar nicht mehr hingeht und beschliesst, seinen sportlichen Vorsatz nächstes Jahr wieder zu verfolgen. Dem wirkt kinastic entgegen!

Kinastic hat das Coaching sowie das Training im Fitnessstudio revolutioniert. Denn wir bieten den Fitnessstudios ein Werkzeug, um die Kundenbetreuung zu perfektionieren, Trainingspläne digital zu erstellen und das Know-How im Team zu stärken. Zusammen mit der passenden Trainings App hat das verbesserte Coaching starken Einfluss auf die Motivation der Athleten und ist somit auch entscheidend dafür, dass sie am Ball bleiben.

Wie ist die Idee zu kinastic entstanden ?

Vor vier Jahren fiel uns bei einem gemeinsamen Training im Fitnessstudio auf, wie umständlich und unübersichtlich der ganze Trainingsprozess war. Auf einem Papier zeichnete uns der Coach die Übungen als Strichmännchen auf, ergänzte es mit Anzahl Wiederholungen, Gewichten und und und… Kurz: Es endete in einem einzigen Zahlensalat. Uns war klar – da besteht Verbesserungspotenzial.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Unsere Kunden sind Fitnessstudios. Wir statten ihre Trainingsgeräte und -bereiche mit unseren Sensoren aus, die den Athleten in der kinastic App zeigen, welche Übungen am jeweiligen Gerät oder Ort gemacht werden können. Dabei ist die App perfekt auf jedes individuelle Fitnessstudio zugeschnitten. Für die digitale Abbildung des Fitnessstudios bezahlen die Center einen einmaligen Betrag und anschliessend eine Lizenz für die Software.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Immer wieder erwischen wir uns dabei, von einer Idee so begeistert zu sein, dass wir sofort alles geben, diese umzusetzen. Dabei besteht die Gefahr, sich zu verrennen und etwas zu entwickeln, wofür der Markt noch gar nicht bereit ist. Ein weit verbreitetes Problem in der Startup-Szene, woran wir stetig arbeiten und uns zu verbessern versuchen.

Lean-Startup ist hier das Stichwort: Das Angebot soll möglichst nah am Kunden und mit möglichst einfachen Mitteln entwickelt werden. So kann man eindeutig Ressourcen sparen!

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Wir arbeiten momentan an einer neuen App, die nicht mehr an Fitnesstudios gebunden ist. Das Ziel ist es, einen virtuellen, kostengünstigen Personaltrainer zu erstellen, der anpassbarer nicht sein könnte. Die individuellen Bedürfnisse, Möglichkeiten und Alltage jedes einzelnen Nutzers bilden die Grundlage für absolut personalisierte Trainingspläne. Ein sehr spannendes Projekt, dass und täglich vor neue Herausforderungen stellt.

Vielen Dank für das Interview.

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