hallo.immo – so können Rendite-Immobilie schneller berechnet und verkauft werden

Hallo Marvin, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst. Vielleicht möchtest Du uns Euer Startup hallo.immo, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen ?

hallo.immo ist ein junges PropTech-Unternehmen aus Tettnang, das eine Immobiliensoftware für Berater entwickelt hat. Unser Ziel ist es, das komplexe Thema „vermietete Immobilie als Kapitalanlage“ in den Fokus zu rücken und Beratern ein Vertriebswerkzeug an die Hand zu geben, mit dem sie einfacher und schneller eine Rendite-Immobilie berechnen und verkaufen.

Wie ist die Idee zu hallo.immo entstanden ?

Vor ca. einem Jahr ließ sich Edgar, Immobilienberater und Vermieter meiner Werbeagentur ALPENBLICKDREI, einen Rendite-Rechner von unserem Programmierer André erstellen. Die Resonanz am Markt war beachtlich und daher haben wir uns entschlossen, hallo.immo zu gründen. Mehr Berater sollen von dieser Entwicklung profitieren, denn bis dato beherrschen selbstgebaute Excellisten und veraltete Softwarelösungen den Markt.

Welches Problem löst hallo.immo ?

Mit hallo.immo haben Berater weniger Aufwand, da Kapitalanleger zukünftig auf einen Blick sehen, wie rentabel ihr Investment ist und wie sich ihr Vermögen im Langzeitverlauf entwickelt. Parallel können die Berater den Rechner auf ihrer eigenen Webseite mit ihrem Immobilienangebot zur Leadgenerierung veröffentlichen. Jeder Webseitenbesucher hat die Möglichkeit eine Immobilie als Kapitalanlage unter Angabe seiner persönlichen Finanzsituation zu berechnen und eine Investitionsberechnung per E-Mail anzufordern.

Wie würdest Du Deiner Großmutter hallo.immo erklären ?

hallo.immo ist ein leicht zu bedienendes Programm. Berater haben mehr Zeit, sich um ihr Kerngeschäft zu kümmern, da der Beratungsaufwand für das Thema Immobilien als Kapitalanlage sinkt. Die Mieteinnahmen werden den Finanzierungsausgaben gegenübergestellt, so dass Kapitalanleger sofort sehen, ob sich ihr Investment lohnt.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

hallo.immo kann 30 Tage kostenfrei getestet werden (keine Angabe von Zahlungsdaten nötig). Danach kann sich der Kunde für ein flexibles Monats- oder Jahrespaket entscheiden.

Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

In Tettnang sind wir derzeit zu viert, suchen aber technische Verstärkung für die Weiterentwicklung von hallo.immo. Unser Start-up ist noch jung, aber unsere Ziele sind umso größer. Wir möchten nichts weniger als den Kauf von Rendite-Immobilien revolutionieren. Parallel bieten wir ein innovatives, kreatives Arbeitsumfeld mit abwechslungsreichen Aufgaben und viel Gestaltungsraum.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Mit über 619 Milliarden Euro trug die Immobilienwirtschaft 20 % zur gesamten Bruttowertschöpfung in Deutschland 2020 bei. Trotz der Milliardenumsätze steckt die Digitalisierung der Branche noch in den Kinderschuhen. Wir finden nicht, dass in 2021 Excellisten, die sehr fehleranfällig sind, das primäre Vertriebswerkzeug von Immobilien-, Finanz- und Vermögensberatern sein können, wenn es um das Investment in eine mehrere hunderttausend Euro teure Wohnung geht.

Parallel sinkt das Rentenniveau und immer weniger Beitragszahler finanzieren zukünftig einen Rentner. 1975 waren es noch 4, 2030 werden es nur noch 2 Beschäftigte sein. Demographische Gründe spielen hier eine Rolle, aber auch das gesetzliche Rentensystem. Investitionen in Rendite-Immobilien, in das sogenannte „Betongold“, stellen eine lukrative Form des Vermögensaufbaus dar. Sie sind inflationsgeschützt und zahlen sich quasi durch die Mieteinnahmen von selbst ab.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Wir finden, dass das Thema „vermietete Immobilie als Kapitalanlage“ neben Aktien, ETF-Sparplänen, Anleihen und Rohstoffen endlich in das Bewusstsein der Menschen gerückt werden sollte, denn nur 15% der bis 45-jährigen hat laut Institut der deutschen Wirtschaft in Köln im Jahr 2019 eine Immobilie. 2000 waren es noch 31%. Hier sehen wir unsere Mission.

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Unser Startup ist klassisch aus Stammkapital der drei Geschäftsführer finanziert.

Vielen Dank für das Interview.

Anmerk. der Redaktion: Marvin Lang ist neben Edgar Kellermann und André Koller einer der drei Geschäftsführer der hallo.immo GmbH in Tettnang

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