Monkee App – so motivierend war Sparen noch nie!

Hallo Martin, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei Monkee kurz vor:

Hi, vielen Dank für das Interview! Mein Name ist Martin Granig und ich bin einer der Gründer von Monkee. Zusammen mit meinem Partner Christian Schneider habe ich Monkee 2018 gegründet. Davor waren wir beide in unterschiedlichen Führungsrollen im Innovationsbereich eines großen Tiroler Unternehmens tätig, wodurch wir uns auch kennengelernt haben. Im Sommer 2018 haben wir dann Jean-Yves Bitterlich als CTO an Board geholt. Jean-Yves arbeitete viele Jahre als Director Software Engineering bei Unternehmen wie Sun Microsystems, Oracle und Siemens.

Seitdem hat sich viel getan, die App ist seit Juli kostenlos für iOS und seit August für Android erhältlich und unser Team besteht aktuell schon aus insgesamt 9 Personen.

Möchtest Du uns ganz zu Beginn unseres Interviews Euer Startup Monkee einmal vorstellen ?

Monkee (www.monkee.rocks) ist eine App, die Sparen genauso einfach macht wie Geld ausgeben. Im Zentrum steht dabei das Sparen auf konkrete Ziele, das erhöht die Motivation und hilft, seine Ziele auch wirklich zu erreichen. Der intelligente und lernfähige Finanz-Coach motiviert und unterstützt zusätzlich mit kleinen Erinnerungen, Tipps und Tricks. Egal ob große Träume oder kleine Wünsche – Mit Monkee erreichst du deine Ziele schnell, einfach und unkompliziert. Und es macht sogar Spaß! So soll Sparen wieder in den Alltag integriert werden. Denn schon heute sind finanzielle Sorgen der Stress-Faktor Nummer Eins. Außerdem kannst du mit Monkee auch deine Freunde und Verwandte zu deinen Sparzielen einladen und so gemeinsam eure Ziele erreichen oder einfach zusammen auf das nächste Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk sparen.

Welches Problem wollt Ihr mit Monkee lösen ?

In Zeiten fortschreitender Digitalisierung unserer Gesellschaft ist Geld ausgeben so einfach wie nie zuvor. Bis zu 10.000 Werbeeindrücke strömen tagtäglich auf uns ein. Zahlreiche Innovationen wie One-Click-Buying und personalisierte Werbung verführen uns zusätzlich zu immer noch mehr Konsum. Wir sind darauf gepolt, Konsumgüter sofort haben zu wollen, auch wenn wir sie nicht unbedingt brauchen oder es uns nicht leisten können – Stichwort Instant Gratification. Im Gegensatz dazu sparen wir immer weniger. Sparen gilt als nicht mehr zeitgemäß und “uncool”. Die Balance zwischen Konsum und Sparen gerät so zunehmend ins Ungleichgewicht. Und das, obwohl finanzielle Sorgen schon jetzt der Stressfaktor Nummer 1 sind. Zukunftsvorsorge wird nicht mehr ernst genommen oder immer weiter aufgeschoben. Monkee ist davon überzeugt, dass ein holistisch gesundes Leben eine Balance zwischen physischer, mentaler UND finanzieller Gesundheit bedeutet. Eine schlechte finanzielle Gesundheit wirkt sich dementsprechend auf alle anderen Lebensbereiche negativ aus. Wir achten auf unsere mentale und physische Gesundheit, aber unsere finanzielle Gesundheit bleibt ein Tabu. Monkee sieht sich als ein logischer nächster Schritt des generellen Gesundheitstrends, und möchte nach der physischen (Runtastic, Fitness Tracker, etc) und mentalen Gesundheit (Headspace, Calm, etc) einen Beitrag zur Verbesserung der finanziellen Gesundheit liefern.

Wie ist die Idee zu Monkee entstanden ?

Jean-Yves, Christian und ich, wir drei sind alle Familienväter und wissen, dass gerade Kinder für junge Familien oftmals eine finanzielle Herausforderung darstellen können. Neben den ganzen zusätzlichen Kosten, die auf einen zukommen, scheint es beinahe unmöglich auch noch für die Zukunft der Kinder zu sparen. Daneben haben junge Familien meist auch noch Einkommensausfälle durch Teilzeitarbeit oder Karenz eines Elternteils finanziell zu verkraften. An Sparen denken da die wenigsten. Das muss sich wieder ändern und ist außerdem auch gar nicht so schwer. Wir reden hier nicht von großen Beträgen: Wer beispielsweise nur 1,50€ in der Woche spart, kann seinem Kind mit 17 den Führerschein bezahlen. Und 1,50€ ist doch für jeden machbar, oder?

Wie würdest Du Deiner Großmutter Monkee erklären ?

Monkee – so geht Sparen im Jahr 2019! Schnell, einfach und digital. In unter 3 Minuten ist dein persönliches Sparkonto angelegt, auf das du mit zwei Klicks jederzeit, von überall, jeden beliebigen Betrag sparen kannst. Klingt nicht nur einfach – ist es auch!

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Unser Ziel, Menschen dabei zu unterstützen, finanziell gesünder zu leben, ist immer gleichgeblieben. Die Funktionen der App, mit denen wir unser großes Ziel erreichen wollen, haben sich aber natürlich immer wieder geändert und vor allem, basierend auf dem wertvollen Feedback unserer Nutzer, weiterentwickelt und verbessert.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Die Basis-Version von Monkee ist und bleibt auch kostenlos. Momentan arbeiten wir aber auch an der Entwicklung einer Premium-Version mit vielen neuen Features, die den User noch besser dabei unterstützen können, ihre Ziele zu erreichen.

Wie genau hat sich Monkee seit der Gründung entwickelt ?

Vor einem Jahr war Monkee noch nicht einmal offiziell gegründet, jetzt haben wir schon einige Mitarbeiter, einen ersten Investor, eine tolle Förderung des Austria Wirtschaftsservice und zahlreiche Nutzer – und viele wertvolle Erfahrungen  gesammelt.

 Wie ist Euer Startup finanziert ?

Die Entwicklung der App haben wir anfänglich selbst finanziert. Kürzlich konnte Monkee neben einer größeren Technologie-Förderung des AWS (Austria Wirtschafts Service), die V/G Ventures als Investor an Bord holen. Damit konnten wir uns noch vor dem offiziellen Launch ein mittleres sechsstelliges Investment sichern. Dieses soll vor allem in die Entwicklung von neuen Funktionen zum Personalisieren der Spar-Experience investiert werden, die Nutzer noch besser dabei unterstützen sollen, ihre Ziele auch wirklich zu erreichen. Seit Anfang Juli ist Monkee nun im App Store und seit August auch für Android im Google Play Store erhältlich.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Das Thema “Sparen” ist für uns nur der erste Schritt – d.h. wir wollen in keinem Fall, dass Monkee “nur” auf ein digitales Sparschwein reduziert wird. Unser Ziel ist Schritt für Schritt weitere Funktionen und Services zu entwickeln die alle das Thema “Finanzielle Gesundheit” gemein haben.

Kurz Zusammengefasst: Was Runtastic für die physische Gesundheit und die Headspace App für die mentale Gesundheit waren, möchte Monkee jetzt für die finanzielle Gesundheit erreichen!

Nach der erfolgreichen Lancierung der Basis Version der App arbeiten wir bereits an der Entwicklung neuer, toller Features. Gleichzeitig versuchen wir natürlich kontinuierliche mehr Nutzer in die App zu bekommen. Die nächsten 12 Monate werden für uns in jedem Fall sehr spannend und freuen uns schon sehr darauf was noch so auf uns zukommt. Die Nutzer können sich in jedem Fall auf viele tolle News freuen.

Vielen Dank für das Interview.

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